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| neo1 Porträt

Von der Psychose zum Resilienztrainer: Andreas Wisler macht anderen Mut

Andreas Wisler wuchs auf einem Bauernhof in Sumiswald auf. Seine Kindheit mit zwei Schwestern war ruhig, doch dies änderte sich nach der Schule. Als er in die Berufswelt einstieg, schlichen sich langsam turbulentere Zeiten an.  

Nach zwei Jahren Verkehrsschule in Biel machte der heute 52-Jährige eine verkürzte Lehre als Bahnbetriebsdisponent bei der SBB, wo er bis heute arbeitet. In dieser Zeit war er in der ganzen Schweiz tätig. "Ich hatte immer irgendwo für ein halbes Jahr ein Zimmer, weil man am Anfang noch nirgends fix gewählt ist, sondern nur Ablösungen macht. Es war ein richtiges Wanderleben." Dies war belastend und er fühlte sich oft verloren. "Damals hat es auch angefangen, dass ich in den Alkohol geflüchtet bin. Es war eine Entwicklung."   

Aufenthalt in der Psychiatrie und Aufklärungsarbeit

Diese Entwicklung erreichte vor rund 13 Jahren ihren Höhepunkt. Andreas Wisler hatte - vermutlich aufgrund von beruflichem Stress und privaten Belastungen - mehrere akute Psychosen - was schliesslich zu Aufenthalten in der Psychiatrie führte. "Ich habe es selber nicht gemerkt. Ich hatte einfach dass Gefühl, dass sich meine Umwelt verändert. Ich habe nicht gemerkt, dass dies einfach meine Wahrnehmung war." Heute geht es dem 52-Jährigen wieder gut und er gibt seine Erfahrungen als Resilienztrainer weiter. Ausserdem liess er sich zum Coach und Mentor ausbilden und hat beim internationalen Speaker Slam in Wiesbaden offen  über seine Erfahrungen gesprochen. Damit will er anderen Menschen Mut machen.

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