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Jonas Jakob
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Hochwasserschutz obere Belpau: Mitwirkung mehrheitlich positiv

Die Mitwirkung zum Wasserbauplan «Obere Belpau» ist abgeschlossen. Zwei Drittel der 45 Eingaben äusserten sich tendenziell positiv zum Vorhaben, teilt der Kanton Bern mit. Der vorgeschlagene Kompromiss wird als gangbar und zukunftsorientiert beurteilt.

Der Wasserbauplan «Obere Belpau» wurde mit Experten, einem Fachausschuss und einer breit abgestützten Begleitgruppe erarbeitet. Im Frühling 2018 lag das Projekt zur Mitwirkung auf. Insgesamt sind 45 Eingaben von Gemeinden, Parteien, Verbänden, Interessenorganisationen, Grundeigentümern und Privaten eingegangen. Zwei Drittel der Eingaben waren mehrheitlich positiv, ein Drittel eher skeptisch.

Zwei Drittel der Eingaben positiv
Die Eingaben konzentrierten sich auf die geplanten Hochwasserschutzdämme, den Trinkwasserschutz und die Naherholung. Betont wurde, dass beim Bau des Damms durch die Obere Belpau speziell auf die Trinkwasserfassungen und die Naturlandschaft zu achten ist. Um mögliche negative Auswirkungen der Naherholung im Griff zu haben (z.B. Lärm, Abfall, Verkehr) prüfen Kanton und Anrainergemeinen Massnahmen bei der Besucherlenkung und -information. Geprüft wird weiter, ob sich zumindest ein Teil der vorgesehenen Aufweitungen nicht bereits in der ersten Etappe realisieren liesse.

Wie geht es weiter?
Ab Mitte Oktober 2018 prüfen Fachstellen bei Bund und Kanton das Projekt. Gleichzeitig laufen Gespräche mit den unmittelbar Betroffenen, um noch offene Fragen zu klären. Die öffentliche Auflage ist frühestes 2019 möglich.

Zwei Dämme und mehr Platz für die Aare
Mit verschiedenen Projekten will der Kanton Bern den Hochwasserschutz an der Aare zwischen Thun und Bern verbessern. Der Wasserbauplan «Obere Belpau» betrifft das Gebiet zwischen der Hunzigenbrücke beim Autobahnanschluss Rubigen und der Schützenfahrbrücke in Münsingen. Das aktuelle Projekt sieht vor, in einer ersten Etappe ab 2021 zwei neue Hochwasserschutzdämme zu bauen. In einer zweiten Etappe ab 2036 soll die Aare durch Aufweitungen zudem mehr Platz erhalten.

Der Mitwirkungsbericht kann auf der Homepage des Kantons heruntergeladen werden.


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