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Zu wenig Wasser und neue Vorschriften für die Fischer

An ihrer 129. Hauptversammlung in Lotzwil haben die Delegierten des Bernisch Kantonalen Fischerei-Verbandes Stellung zu geplanten Änderungen in den bernischen Fischereivorschriften genommen. Der Verband akzeptiert unter anderem eine Jahresfangzahlbeschränkung der Bachforellen, lehnt jedoch eine Tagesfangzahlbeschränkung ab. Zentrales Thema war auch der vergangene Hitzesommer mit seinen massiven Auswirkungen auf die Fischbestände und die Herausforderungen, welche der Klimawandel zusätzlich zum oft schlechten Zustand der Gewässer mit sich bringen wird.

80 stimmberechtigte Delegierte versammelten sich am Samstag, 9. März 2019 in Lotzwil zur jährlichen Hauptversammlung des Bernisch Kantonalen Fischerei-Verbandes BKFV. Verbandspräsident Markus Meyer blickte in seiner Begrüssung auf das viel zu trockene und warme Jahr 2018 zurück, welches den Fischbeständen vor allem Emmental stark zugesetzt hat.

«Der Klimawandel mit seinen Folgen wird uns noch lange beschäftigen und stark herausfordern», hielt der Präsident in seinem Jahresbericht fest. Unter anderem an der Sense zwischen Bern und Freiburg sind wegen der Erwärmung und damit zusammenhängenden Fischkrankheiten die Bachforellen streckenweise fast verschwunden. Der Verband, die Behörden und die betroffenen Vereine wollen dort im Dialog nach Lösungen suchen.

Wegen der Einführung des Hegebeitrags und der geplanten Erhöhung der Patentgebühren muss der Kanton Bern seine Fischereivorschriften anpassen. Die Volkswirtschaftsdirektion nimmt die Revision
zum Anlass, verschiedene zusätzliche Punkte neu zu regeln. Der Vorstand des Bernisch Kantonalen Fischerei-Verbands hat aufgrund einer internen Umfrage bei den Mitgliedervereinen die Stellungnahme
des Verbandes definiert und die Delegierten informiert. Der BKFV begrüsst zum Beispiel die Einführung einer maximalen Jahresfangzahl von 50 Bachforellen, lehnt jedoch die Beschränkung der
Tagesfangzahl von heute sechs auf vier Bachforellen sowie eine Aufhebung des Nachtfischverbotes ab.

Bei einem Aufwand von 144‘328 Franken schliesst die Jahresrechnung des BKVF mit einem Verlust von 1867 Franken. Das Verbandsvermögen beträgt Ende 2018 78‘453 Franken. Für das Jahr 2019 ist ein ausgeglichenes Budget geplant bei einem Aufwand und Ertrag von rund 143‘500 Franken. Im Kampffonds des BKFV standen per Ende 2018 147‘306 Franken zur Verfügung. (pd)


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