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NaturNetz Schüpfheim erhält Anerkennungspreis

Bild: Paul (links) und Christian Rogenmoser beim Insektenhotel in ihrem Garten, das NSV-Mitglieder gebaut haben

Bis vor Kurzem hiessen sie «Natur- und Vogelschutzverein Schüpfheim und Umgebung» (NVS). Die Naturliebhaber mit den leidenschaftlichen Frontmännern Paul und Christian Rogenmoser richten sich breiter aus und heissen neu «NaturNetz Schüpfheim». Ihr Einsatz  für Natur und Biodiversität wird mit dem Anerkennungspreis der Gemeinde ausgezeichnet.

Als Vater Paul und Sohn Christian Rogenmoser 1998 mit ein paar Kollegen den NVS als Sektion von BirdLife Luzern gründeten, brachten sie ornithologisches Fieber und ein grosses Fachwissen aus ihrem früheren Aktionsfeld Wolhusen ins Entlebuch. Die Schüpfheimer «Feld-, Wald- und Wiesenfreunde» schlossen sich mit rund 30 Mitgliedern dem neuen Verein an. Standen anfänglich Vogel-Exkursionen im Zentrum des Interesses, wurde das Jahresprogramm bald ergänzt durch Beobachtungen des Vogelzugs, die Bereitstellung und Reinigung von Nistkästen und weitere Aktionen in der Natur.

Viel mehr als Vogelschutz

Von derzeit rund hundert Mitgliedern engagieren sich die meisten nur finanziell mit der Entrichtung des Jahresbeitrags. Relativ gering ist die Zahl jener, welche die Einsätze des Vereins aktiv mittragen. Takt- und Ideengeber sind nach wie vor Paul und Christian Rogenmoser, im Hintergrund unterstützt von Gattin und Mutter Barbara, sei es bei den Aktionen in Feld und Wald, bei der Sorge um das leibliche Wohl der Mitarbeitenden oder beim Postversand.

Zum 10-Jahr-Jubiläum wurden im Bodnig zehn Hochstamm-Obstbäume gepflanzt. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem 40 Meter neue Hecken samt Wieselburg beim Schwesterehüsli auf Heiligkreuz, brauchte der Schinterweiher viel Pflege oder richtete der NVS, teils zusammen mit EuroBirdwatch, zur Zeit des Vogelzugs im Mettelimoos eine Beobachtungs- und Zählstation ein.

Natürliche Lebensräume fördern

Nach 20 Jahren erhält nun der Verein durch den Zusammenschluss mit der IG «NaturGärten in der Biosphäre» neuen Schub. Gärten sollen einerseits ein Wohlfühl-Lebensraum für Menschen sein, anderseits aber auch ein Ort, wo möglichst viele Tierarten und einheimische Wildpflanzen zuhause sind. Diese Philosophie der IG passt perfekt zum Naturverständnis des ehemaligen NVS. Im neuen Namen «NaturNetz Schüpfheim» kommt zum Ausdruck, dass die Biodiversität und damit die Erhaltung und Gestaltung von naturnahen Lebensräumen für eine vielfältige Flora und Fauna das zentrale Anliegen ist. Eine edle Aktion dieser Art initiierten und realisierten Paul und Christian Rogenmoser mit ihrem Verein kürzlich, als sie beim neuen Rollsportpark eine Ruderalfläche (Kies- und Steinlandschaft) mit genügsamen Pflanzen, Astwerk und Trämelstücken als kleines Paradies für unzählige Lebewesen schufen. (pd)


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