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Randale rund um die Berner Reithalle - Autos brannten

Foto: neo1

Im Raum Schützenmatte in Bern ist es in der Nacht auf Sonntag zu gezielten Angriffen gegen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern gekommen. Die Polizisten wurden unter anderem mit Steinen und Flaschen beworfen sowie mit Lasern angegriffen. Es kam zu Sachbeschädigungen. Zehn Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt. Elf Personen wurden angehalten.

 

Am Sonntag, 19. Mai 2019, um 0035 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Raum Schützenmatte in Bern mehrere Personen im Begriff seien, sich zu vermummen und Barrikaden zu errichten. Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten im Bereich Vorplatz Reitschule, bei der Eisenbahnbrücke und auf der Seite Neubrückstrasse mehrere Vermummte, Strassenbarrikaden sowie brennende Holzpaletten und Container auf den Strassen fest.

Als darauf auf dem nahen Parkplatz des Bahnareals Seite Neubrückstrasse zudem mehrere Fahrzeuge in Brand gesteckt wurden, entschieden sich die Einsatzkräfte vorzurücken. Umgehend wurden sie massiv mittels Flaschen- und Steinwürfen, Lasern und Feuerwerkskörpern angegriffen. Ein Löscheinsatz der Berufsfeuerwehr Bern bei den brennenden Fahrzeugen sowie Barrikaden wurde durch die massiven Angriffe verhindert. Zum Eigenschutz mussten Reizstoff und Gummigeschosse eingesetzt sowie weitere Polizeikräfte zusammengezogen werden. Auch ein Wasserwerfer wurde beigezogen. Die Lorrainebrücke, die Hodlerstrasse, die Neubrückstrasse und das Bollwerk mussten für mehrere Stunden gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden acht Polizisten und zwei Polizistinnen – mehrheitlich durch Stein- oder Flaschenwürfe – verletzt, wobei ein Mitarbeiter in Spitalpflege gebracht werden musste. Eine Privatperson, welche mutmasslich im Zuge der Ereignisse verletzt wurde, begab sich selbstständig ins Spital.

Abklärungen zufolge sind drei Autos sowie zwei Velos durch das Feuer vollständig zerstört worden. Zudem wurden mehrere zerbrochene Autoscheiben und Fenster eines Zugs festgestellt. Weiter wurden Behälter mit Farbe gegen das Amtshaus geworfen sowie Scheiben eingeschlagen. Der Sachschaden dürfte sich gemäss ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Franken belaufen.

Mit Blick auf die Ereignisse wurden im Rahmen des Einsatzes elf Personen angehalten sowie zahlreiche Personen vor Ort kontrolliert. Die elf Angehaltenen wurden für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten verbracht. Von ihnen sind fünf polizeilich ausgeschrieben. Weitere Abklärungen sind im Gang.

(Polizeimeldung,dal/cg) 


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