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Rehkitze beim Mähen schützen

Bild: flickr.com/photos/schweizertierschutz

3'000 Rehkitze werden jährlich vermäht. Allein im Raum Langnau sind es 30-40, die Dunkelziffer liegt noch höher, so mutmasst Bruno Aebi des Jagd- und Wildschutzvereins Oberemmental. Einige Landwirte suchen das Feld vor dem Mähen selber ab, oder verblenden dieses (Variante, bei der Rehmütter "vergrämt" werden sollen, damit sie ihre Kitze über Nacht wegtragen). Häufig werden aber vor dem Mähen auch Jäger und Hegechefs benachrichtigt und diese greifen zur Rehkitzsuche immer häufiger auf eine neue Variante zurück: Die Suche mittels Drohne und Wärmebildkamera.

In den letzten Monaten sei in diesem Bereich viel passiert. Das Oberemmental konnte auf dieses Jahr bereits komplett mit zuständigen Hegechefs und Piloten abgedeckt werden - weitere werden folgen. Dafür setzt sich auch der Verein Rehkitzrettung Schweiz ein. Die Kitzsuche mitttels Drohne und Wärmebildkamera verspreche eine rasche Suche mit hoher Erfolgsquote, so Vereinsmitglied Thomas Röthlisberger aus Trub. Einzige Voraussetzung für eine Drohnensuche: Der Temperaturunterschied zwischen Boden und Reh muss genügend gross sein, eine Suche mittels Drohne kann also meist nur zwischen fünf und zehn Uhr morgens stattfinden. Zu einem späteren Zeitpunkt, oder bei spontanen Fällen, kommen die altbewährten Varianten zum Einsatz. 

Natürlich kommt es trotzdem immer wieder dazu, dass Rehkitze der Mähmaschine zum Opfer fallen. Landwirte kommen ihrer Sorgfaltspflicht nach, wenn sie diese Unglücksfälle melden. Zuständige Jäger und Heger empfehlen, die Verantwortung der Suche im Feld abzugeben. Immer, im Sinne der Rehkitze und ihrer Überlebenschancen. 


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