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Jüre Lehmann
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Verteilzentrum in Ostermundigen gibt neue Arbeitsplätze und Mehrverkehr

Hier kommt das neue Paketverteilzentrum rein. Bild: Google Street View

Die Post baut ihr Netz an Paketzentren in der ganzen Schweiz aus. Zusätzlich zu den bestehenden und den neuen Paketzentren in Cadenazzo, Vétroz und Untervaz entsteht in Ostermundigen ein weiteres regionales Paketzentrum. Im März 2020 sollen die ersten Pakete über die Sortieranlage laufen. Mit den regionalen Paketzentren verkürzt die Post die Transportwege – was ökologisch und logistisch Sinn macht. Die Post geht davon aus, dass in Ostermundigen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Immer mehr Menschen kaufen online ein. Das beschert der Post Rekordzahlen: Sie erreichte im Jahr 2018 bei den Paketen eine neue Rekordmarke von 138 Millionen Sendungen. Im Vergleich zu 2013 ist die Paketmenge damit um 25 Prozent oder rund 28 Millionen Pakete gestiegen. Um die steigende Menge auch in Zukunft in gewohnt hoher Qualität zu bewältigen, baut die Post ihr Netz an Paketzentren weiter aus. Sie plant neben den regionalen Paketzentren in Cadenazzo TI, Vétroz VS und Untervaz GR ein regionales Paketzentrum in Ostermundigen bei Bern.

Im letzten Jahr zog PostMail aus dem Gebäude an der Milchstrasse 8 in Ostermundigen aus. Nun kann es von PostLogistics als kleines Sortierzentrum genutzt werden. Es ist geplant, dass im März 2020 die ersten Pakete durch die Sortieranlage laufen.

Im Vergleich zu den regionalen Zentren in Cadenazzo, Untervaz und Vétroz, die sich im Bau befinden, hat das Zentrum in Ostermundigen eine tiefere Sortierleistung pro Stunde. In Ostermundigen können stündlich maximal 5 000 Pakete sortiert werden, in den Neubauten sind es deren 8 000.

Die Post investiert rund 8 Millionen Franken in die baulichen Massnahmen und die Sortier-Infrastruktur des Gebäudes in Ostermundigen. Damit bekennt sie sich zur Region und dem Kanton Bern. Die Post geht davon aus, dass sie mit dem regionalen Paketzentrum neue Stellen schaffen kann. Wie viele es sein werden, ist noch nicht klar. In Ostermundigen ist man erfreut über die Pläne der Post: „Wir freuen uns sehr über diese Nachricht und das Zeichen der Post für den Standort Ostermundigen und die Region Bern“, sagt Thomas Iten, Gemeindepräsident von Ostermundigen.

Es ist anzunehmen, dass das neue Verteilzentrum auch Mehrverkehr generiert. "Das ist uns bewusst", so Iten. "Wir haben dafür aber schon eine Lösung bereit. Nächstes Jahr soll die Umfahrungsstrasse ergänzt werden. Dies ist so mit dem Kanton schon abgesprochen. Damit bringen wir den Mehrverkehr schneller auf die Autobahn. Weiter wird der Verkehr auch in der anstehenden Ortsplanungsrevision ein Thema bleiben", sagt Thomas Iten gegenüber neo1.


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