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Sarina Wälti
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Luzern will Grundkompetenzen der Erwachsenen fördern

Im Kanton Luzern sollen Erwachsene, die Mühe mit Lesen, Schreiben, Rechnen oder mit dem Computer haben, in Kursen ihre Defizite beseitigen können. Der Kanton hat ein neues Projekt lanciert mit dem Ziel, die Chancen dieser Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Wegen mangelnder Grundkompetenzen sei ein Teil der Luzerner Bevölkerung in ihrem beruflichen und sozialen Leben stark eingeschränkt, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Dies vermindere die Arbeitsmarktfähigkeit der Betroffenen und führe zu höheren Sozialversicherungskosten.

Heute gibt es im Kanton Luzern einen Illettrismus-Kurs (Lesen und Schreiben) mit einer Klasse. Diese bestehende Förderung sei zu wenig breit angelegt, teilte die Staatskanzlei mit. Eine Umfrage habe gezeigt, dass auch weitere Grundkompetenzen gefördert werden sollen. Genannt werden in der Mitteilung Informations- und Kommunikationstechnik, Sprachförderung und personale Kompetenzen.

Von den Fördermassnahmen profitieren können Erwachsene ab dem 18. Altersjahr, die sich nicht in einer Ausbildung befinden, sondern Arbeiten oder das Potential zum Arbeiten haben. Angeboten werden die Kurse im kantonalen Weiterbildungszentrum WBS in Sursee. Allenfalls können auch private Anbieter zum Zuge kommen.

Wie die Staatskanzlei mitteilte, kommen für das neue Kursangebot geschätzte 15'000 bis 45'000 Menschen in Betracht. Das Jahresbudget für das bis 2022 dauernde Pilotprojekt beläuft sich auf 600'000 Franken. 350'000 Franken übernimmt der Bund. Das neue Angebot stützt sich auf das nationale Weiterbildungsgesetz von 2017. / sda. 


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