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Sven Düscher
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Fischfilets statt Koteletts - wenn Bauern umsatteln

Hungrige Karpfen warten auf Futter.

Ein Fischbecken, gefüllt mit Karpfen, die gemästet werden.

Die Fischzucht soll bei Jennis in Zukunft unter Umständen die Schweinezucht ablösen.

Die Schweinemast ist unter Druck und als Kleinzüchter ist es schwierig, daran Geld zu verdienen. Aus diesem Grund haben sich mehrere Landwirtschaftsbetriebe im neo1-Land entschieden, auf Fischmast umzusteigen.

Dieser Wechsel von Schweinemast auf Karpfenmast ist nicht ganz einfach, kann aber durchaus funktionieren. Unter anderem in Bangerten. Da betreibt die Familie Jenni eine Karpfenmast mit drei Fischbecken. Das Umsatteln auf Karpfen hat für Vanessa Jenni mehrere Gründe: "Zum Einen ist der Karpfen ein nachhaltiger Fisch, da wir ihn mit hofeigenem Futter füttern könne. Karpfen sind Omnivoren, also Allesfresser. Zum Anderen haben viele Höfe eigene Quellen. So können die Becken mit eigenem Wasser gespiesen werden." Nicht zuletzt sei auch das Kotproblem gelöst. Das geht einfach wie alles andere auch in die Güllengrube.

Nach Schwierigkeiten mit der Lieferfirma und deren Konkurs, geht es für Jennis und auch für Gabriela Aebischer, welche ebenfalls eine Karpfenzucht betreibt darum, nun Abnehmer für den Fisch zu finden. "Der Karpfen hat den schlechteren Ruf als er verdient", so Gabriela Aebischer. "Aber nach dem Wegfall von Heinz Buris Aquafarming XMV GmbH als Zulieferer und Abnehmer war es nicht leicht." Immerhin haben sie mittlerweile einen Verarbeiter gefunden, welcher ihnen die Karpfen schlachtet und bereitmacht. "Nun ist es an uns, die Klinken zu putzen", sagt Aebischer mit einer gesunden Portion Optimismus.

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