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Deborah Krähenbühl
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Huttwil sucht nach Gründen für den hohen Leerwohnungsbestand

Der Brunnenplatz ist ein Brennpunkt, der in Huttwil zu Reden gibt

In den letzten Monaten war Huttwil mehrmals wegen des hohen Wohnungsleerstandes in den Schlagzeilen. Auch jetzt stehen gemäss Gemeindepräsident rund 300 Wohnungen leer - und weitere Neubauten sind noch geplant. Die Gemeinde ist dem Problem nun mit einer Untersuchung durch die Berner Fachhochschule auf den Grund gegangen.

Die Untersuchung zeigt, dass es besonders entlang der lärmbelasteten Verkehrsachsen Leerstände gibt. Viele Leute ziehen aus dem Zentrum weg an den Rand des Städtchens, was aber eine Abwärtsspirale verursache, sagt die Professorin für urbane Entwicklung und Mobilität, Christine Seidler. Leerwohnungen drücken die Wohnungspreise, sinkende Mieten ziehen Personen mit weniger Ressourcen nach sich, was auch zu sinkenden Steuereinnahmen und höhere Ausgaben zur Folge hat, heisst es in einer Mitteilung. Huttwil müsse daher schauen, dass die Gemeinde auch für besser Verdienende attraktiv bleibe, zieht Christine Seidler Bilanz.

Deshalb sind in Huttwil nun erste Sofortmassnahmen geplant. So soll das Städtchen für Familien attraktiver werden, indem die Spielplätze modernisiert werden - ein Spielplatzkonzept werde nun erarbeitet, heisst es weiter. Zudem will der Gemeinderat von der Bevölkerung wissen, was sie gerne auf dem Brunnenplatz hätte. Dieser gilt aktuell als Brennpunkt, weil der Detailhandel mit den Jahrmärkten nicht zufrieden ist. Zwischen September und November sind dazu Workshops geplant.

Für den Austausch mit der Bevölkerung hat die Fachhochschule eine Website gestaltet.

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