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Lehrplan 21 und Lehrkräftemangel: Die Erziehungsdirektion informiert

Die Erziehungsdirektion des Kanton Bern hat heute an einer offiziellen Medienkonferenz, im Schulhaus Staffel 3 in Moosseedorf, über den Lehrplan 21 informiert und gab erste Entwarnung beim Lehrkräftemangel im Kanton. Kritik kommt hingegen vom Berufsverband Bildung Bern.

Während der Lehrplan 21 im letzten Schuljahr bereits ab dem Kindergarten bis zur siebten Klasse zum Einsatz kam, wird dieser im neuen Schuljahr nun auch für die Achtklässler zur Realität. Mit dieser Information eröffnete Regierungsrätin Christine Häsler die Medienkonferenz in Moosseedorf. Fürs nächste Schuljahr soll dann auch noch die neunte Klasse dazukommen. Der Grund für die gestaffelte Einführung des neuen Lehrplans erklärt Häsler im Gespräch mit Radio neo1 folgendermassen: "Es ist wichtig, dass die Schulen genügend Zeit haben um sich auf diese Veränderung vorzubereiten und sich weiterzubilden."

Weil wieder mehr Kinder die Schule besuchen und gleichzeitig die Pensionierung von geburtenstarken Jahrgängen anstehen, steht die Erziehungsdirektion vor der Herausforderung, den Lehrkräftemangel zu verhindern. Dazu kommt, dass mit dem Lehrplan 21 noch mehr Lektionen anfallen. Mit mehreren umgesetzten Massnahmen wird dem Mangel nun aber entgegengesetzt und dies scheint bereits erste Erfolge mit sich zu bringen. "Wir sind froh, dass wir am allerstärksten auf die Lehrkräfte zählen können. Viele von ihnen sind bereit, noch ein paar Lektionen mehr zu übernehmen und somit ihr Pensum ein bisschen zu erhöhen", so Christine Häsler. Zudem stehe man in Kontak mit der PH Bern, wo ein neuer Studiengang geplant ist, der zwar vier Jahre dauern würde - in den zwei letzten Jahren hätten die Studierenden dafür die Möglichkeit, bereits erste Erfahrungen als Lehrperson zu sammeln.

Auch der Berufsverband Bildung Bern nimmt die Meldung der Regierung erfreut zur Kenntnis, heisst es in einer Mitteilung. Trotzdem kritisieren sie, dass auch Leute ohne Kenntnisse in der Bildung und im Lehrplan 21 angestellt würden. Das belaste die Lehrpersonen und auch die Schulleitungen, sagt die Leiterin der Gewerkschaft, Anna-Katharina Zenger gegenüber neo1. Der Verband fordert daher, dass der Kanton hier vorsichtiger sei und vor allem die Rahmenbedingungen für Lehrpersonen verbessere. So, dass der Lehrerberuf wieder attraktiver werde. (Audio 3)


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