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Langenthal plant in den nächsten vier Jahren mit Defiziten

Thilo Wieczorek (Vorsteher Finanzamt), Roberto di Nino und Stadtpräsident Reto Müller bei der Medienkonferenz

Einmal mehr hat die Stadt Langenthal heute mitgeteilt, dass sie auch im Budget für 2020 mit einem Defizit rechnet. Die Rede ist von gut 3 Millionen Franken. Und auch in der Finanzplanung für die Jahre bis 2024 sieht es nicht besser aus - im Gegenteil.

Das jährliche Defizit wächst bis 2024 auf rund 5 Millionen Franken, zeigt ein Blick in den Finanzplan. Der Grund für das Defizit sind einerseits grössere Investitionen der Stadt, wie zum Beispiel der Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof. Andererseits seien aber hauptsächlich die Vorgaben des Kantons schuld am Defizit von Langenthal, sagt der zuständige Gemeinderat Roberto di Nino. So geht man in Langenthal davon aus, dass sie in den nächsten Jahren mehr in den Lastenausgleich einzahlen müssen - für den öffentlichen Verkehr, für Ergänzungsleistungen oder die Sozialhilfe. Da vermöge auch eine Steigerung bei den Steuereinnahmen die Mehrausgaben nicht zu decken, heisst es weiter.

Der Gemeinderat sieht trotz Defiziten aber noch nicht schwarz. Langenthal habe genügend Eigenkapital, um die Defizite zu decken. Daher wird in der aktuellen Legislatur - die allerdings nur noch bis 2020 dauert - auch keine Steuererhöhung ins Auge gefasst.


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