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Häusliche Gewalt nimmt zu - jetzt handelt die Polizei

Impressionen aus der neuen Ausstellung

Es ist eine bedenkliche Entwicklung: Jeden Tag muss die Berner Kantonspolizei im Schnitt dreimal wegen Fällen von häuslicher Gewalt ausrücken. In gut 60 Prozent der Fälle sind auch Kinder und Jugendliche betroffen, als Zeugen oder Opfer. Mit einer neuen Ausstellung will die Polizei nun gerade diese Gruppe ansprechen und sensibilisieren.

Die Ausstellung eröffnete heute Abend im Gymnasium Kirchenfeld in Bern. Die Ausstellung, welche sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene richtet, thematisiert verschiedene Aspekte und Formen häuslicher Gewalt. Und sie zeigt auch, dass es nicht eine klassische Gruppe von Betroffenen gibt, dass es im Prinzip jeden und jede treffen kann. Zudem werden auch Massnahmen und Hilfsangebote vorgestellt.

Dass sich die Ausstellung an Jugendliche richtet, kommt auch bei Fachstellen wie der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern gut an. Stefanie Ulrich, die Leiterin des Frauenhauses Thun Berner Oberland hofft, dass damit schon bei jungen Menschen die Angst, sich Hilfe zu holen sinkt und damit in Zukunft viele Fälle von häuslicher Gewalt verhindert werden können und die Fallzahlen wieder sinken.

Im Moment sei es aber noch nicht soweit. Auch in den bernischen Frauenhäusern merkt man die zunehmenden Fallzahlen, die Häuser sind oft überbelegt und es fehlt an Plätzen und spezialisierten Unterbringungen, sagt Stefanie Ulrich im Interview mit neo1.

Hilfs- und Beratungsangebote zum Thema häuslicher Gewalt gibt es hier und Infos zur Ausstellung hier.


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