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Tom Lüthi beim GP von Japan Zweiter

Bild: Tom Lüthi im Training in Motegi (KEYSTONE/EPA/TORU HANAI)

Tom Lüthi verpasste beim Grand Prix von Japan in Motegi den zweiten Sieg in der diesjährigen Moto2-Saison nur knapp. Nach einem hochstehenden Zweikampf musste sich der Emmentaler auf der Kalex nur dem Italiener Luca Marini geschlagen geben.

Lüthi fuhr zum insgesamt 50. Mal in der zweithöchsten Klasse auf das Podest. Letztmals hatte er dies Mitte Juni in Katalonien, vor acht Rennen, geschafft. Der 33-jährige Berner verbesserte sich damit auch in der WM-Wertung vom 4. auf den 2. Platz, noch 36 Punkte hinter Leader Alex Marquez. Der Spanier musste sich mit Rang 6 begnügen.

Luca Marini, der Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi, gewann nach Thailand sein zweites Rennen in Folge. Der Pole-Mann hatte bis Rennmitte geführt, ehe er von Lüthi abgelöst wurde. Der Schweizer hatte aber seine Reifen beim Vorpreschen von Startplatz 7 stärker abgenützt als Marini und konnte dessen Angriff in der vorletzten Runde nicht mehr kontern.

Dennoch zeigte sich Lüthi nach dem Rennen sehr zufrieden. "Es war ein langer Weg und harte Arbeit des ganzen Teams, um wieder aufs Podest zurückzukommen", stellte er fest. Er habe zu Beginn einige Zeit verloren, als er sich mit WM-Leader Marquez ein hartes Duell über mehrere Runden lieferte. "Marini konnte seine Reifen besser schonen als ich."

Dominique Aegerter fuhr auf der MV Agusta als 14. erstmals seit Ende Juni in Assen wieder in die Weltcup-Punkte, Jesko Raffin auf der NTS klassierte sich im 19. Rang. (sda)
 


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