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Deborah Krähenbühl
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Die neo1-Spitäler spüren den Anstieg an Corona-Patienten

Wegen der steigenden Zahl der Corona-Infizierten erhöht der Kanton Luzern die Zahl der Spitalbetten und Beatmungsplätze erheblich. Auch die Spitäler Emmental mit Langnau und Burgdorf und das Spital SRO Langenthal spüren den Anstieg an Corona-Patienten.

Der Kanton Luzern nutzt dafür zum Beispiel die RehaClinic Sonnmatt als Akutspital. Die Klinik stellt rund 80 Betten zur Verfügung. Auch das Luzerner Kantonsspital stockt seine Kapazitäten auf. Teil dieses Ausbaus der Kapazitäten ist eine vorübergehende Auslagerung der stationären Geburtshilfe vom Standort Wolhusen in die Frauenklinik Luzern (FKL) ab dem 1. April 2020. Dadurch werden in Wolhusen personelle Ressourcen insbesondere in der Anästhesie frei, welche für den weiteren Ausbau und Betrieb der Intensivbetten für schwersterkrankte Corona-Patienten benötigt werden.
 
Von der vorübergehenden Auslagerung betroffen ist das geburtshilfliche stationäre Angebot (vorgeburtliche Hospitalisationen, Geburt und Wochenbett). Ambulante Schwangerschaftsuntersuchungen bleiben vor Ort in Wolhusen. Für die Umsetzung dieser Massnahme werden in Luzern zusätzliche Gebärzimmer bereitgestellt und das Team in Luzern wird durch Hebammen vom Standort Wolhusen unterstützt. Der übrige Personalbedarf wird durch die FKL mit dem heutigen Personalbestand sichergestellt. Dies ist insofern wichtig, damit die ärztlichen und pflegerischen Personalressourcen für den Kapazitätsausbau in Wolhusen verbleiben. Für Notfälle wird den Veränderungen durch eine entsprechende Koordination von Rettungseinheiten und Transportdiensten Rechnung getragen.

Noch hat das Spital Emmental Kapazität
In Burgdorf haben sie nach wie vor Kapazität. Seit diesem Wochenende ist am Spital Emmental jedoch eine deutliche Zunahme an COVID-19-Patienten spürbar. Zudem sind noch einige Verdachtsfälle in Abklärung.

"Wir befinden uns nun am Anfang der Kurve und erwarten in den nächsten Tagen einen Patientenanstieg. Der Arbeitsaufwand nimmt deutlich zu, die Isolierung der COVID-19-Patienten ist sehr zeit- und materialintensiv. Das Anziehen und Wechseln der Schutzkleidung braucht viel Zeit", so Mediensprecherin Irene Aebersold vom Spital Emmental gegenüber neo1. Sehr viel Zeit und personelle Ressourcen werden momentan auch durch die vielen telefonischen Anfragen von Emmentalerinnen und Emmentalern, aber auch von Gesundheitsfachpersonen rund um das Coronavirus gebunden. Man spüre eine gewisse Verunsicherung in der Bevölkerung, so Aebersold weiter.

Auf den Aufruf für Hilfskräfte haben sich weit über 500 Interessenten gemeldet. Die Resonanz ist sehr positiv und die Bereitschaft der Bevölkerung, dem Spital in dieser Krise helfen zu wollen, sei überwältigend. Die Suche nach ausgebildetem Pflegepersonal ist nach wie vor am Laufen, vor allem in diesem Bereich kann das Spital nach wie vor Hilfskräfte brauchen.


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