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Melanie Reinhard
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Franz Schnyder - Regisseur der Nation

(Bild: Praesens-Film AG. Sammlung Cinémathèque suisse)

"Uli der Knecht", "Die Käserei in der Vehfreude" oder "Die 6 Kummerbuben" sind alles Werke vom Burgdorfer Regisseur Franz Schnyder. Nun erscheint die erste umfassende Biografie über Leben und Werk von Franz Schnyder, geschrieben von der Filmwissenschaftlerin Ursula Kähler und dem Emmentaler Filmemacher Raff Fluri.

In der Biografie "Franz Schnyder - Regisseur der Nation" erfahren die Leser und Leserinnen viel über das bislang noch wenig bekannte Privatleben des Burgdorfers. Natürlich werden aber auch die Meilensteine seiner Karriere behandelt - so etwa sein erster grosser Erfolg mit dem Film "Gilberte de Courgenay" oder seine Gotthelfverfilmungen wie "Uli der Knecht". Der Emmentaler Regisseur war allerdings nicht nur beliebt, durch verschiedene spezielle Aktionen machte er sich keine Freude. "Es gab ein Vorfall, wo er mit einer Pistole in eine Galerie eingedrungen ist" erzählt Raff Fluri "wir sind uns aber nicht sicher, ob er diese Aktion ernst meinte". Nach diesem Überfall wurde Schnyder in das Psychiatriezentrum in Münsingen eingeliefert, wo er einsam, verwirrt und verbittert die letzten Monate verbrachte und 1993 starb .

Raff Fluri sagt im Interview mit neo1 weiter, er wolle mit dieser Biografie aufzeigen, dass Franz Schnyder nicht der kurlige, mürrische Mann war, für den ihn viele halten, sondern ein grosser Künstler.


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