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Herzogenbuchsee: Brandsanierung der Kirche ist in vollem Gang

Gerüste in und um die Kirche

Rund fünf Monate ist es her, dass es im Turm der Kirche Herzogenbuchsee gebrannt hat. Die Schäden waren gross und werden nun behoben. Daneben muss sich die Kirchgemeind aber auch mit dem Coronavirus arrangieren.

Die Sanierung der Kirche ist in vollem Gang. Im Moment wird die Gipsdecke erneuert und der Turm wird wieder aufgebaut. Und weil rund ums Gebäude sowieso Gerüste stehen, hat der Kirchgemeinderat beschlossen, nun gerade die für in ein paar Jahren geplante Fassadensanierung vorzuziehen. So habe die ganze Situation wenigstens etwas Gutes, sagt der Kirchgemeindepräsident Christoph Tanner. Diese Sanierung sei zwar von der Kirchgemeinde noch nicht abgesegnet, sie werden das aber nachholen.

Neben der Sanierung macht der Kirchgemeinde auch das Coronavirus zu schaffen. Gerade als sich die Kirchgemeinde an die neue Situation mit Gottesdiensten im Kirchgemeindehaus gwöhnt hatte, brach die Coronaviruspandemie aus und sie mussten schon wieder umdisponieren. Das mache auch der Bevölkerung zu schaffen, die Betroffenheit sei gross, so Christoph Tanner.

Er rechnet aber damit, dass die Sanierungsarbeiten an der Kirche bis im Winter fertig sind und sie Weihnachten 2020 schon wieder in der geflickten Kirche feiern können.

Was noch nicht klar ist, ist ob sie noch neue Glocken beschaffen müssen. Die vier Glocken des Kirchengeläuts seien zwar beim Brand nicht beschädigt worden. Aber die Versicherung hat angewiesen, dass sie noch von Experten auf den Klang geprüft werden. Ist alles gut, können sie bald wieder in den Turm gehängt werden. Müssen die Glocken jedoch ersetzt werden, muss die Kirchgemeinde dafür sorgen, dass die alten Glocken einen würdigen Platz erhalten. Weil: Das Herzogenbuchser Glockenspiel war das erste im Kanton Bern, bei dem der Klang der vier Glocken aufeinander abgestimmt wurden. Und das sei somit Kulturgut, sagt die Denkmalpflege.


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