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Sven Düscher
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Nein zum neuen Werkhof in Entlebuch

Bild: Google Maps

Die Gemeinde Entlebuch wird keinen Werkhofneubau im Gebiet Zwischenwassern erstellen. Die Stimmberechtigten lehnten einen Sonderkredit von 2,18 Millionen Franken mit 62% Nein-Stimmen ab.  Gemeindepräsidentin Vreni Schmidlin-Brun ist über das Ergebnis tief enttäusch, umso mehr, als es in ihren Augen mit nicht ganz sauberen Mitteln zustande kam. 

Im Vorfeld der Abstimmung hatte eine Gruppierung gegen das Projekt gekämpft und war dabei nicht davor zurückgeschreckt, ein Flugblatt mit Gegenargumenten mit dem Wappen und dem Logo der Gemeinde zu versehen. Das sei illegal, sagt Vreni Schmidlin-Brun gegenüber neo1. Ob der Gemeinderat dagegen vorgehen wolle, sei noch nicht besprochen. Das Abstimmungsresultat aber werde so akzeptiert. Der Neubau hätte gemäss Schmidlin-Brun diverse Vorteile gebracht. So wäre endlich der ganze Werkhof unter ein Dach gekommen, es hätte ein Salzsilo aufgestellt werden können oder Synergien mit der Feuerwehr hätte man nutzen können, beispielsweise beim Waschen der Fahrzeuge in der Anlage der Feuerwehr. Und der wichtigste Grund für den geplanten Bau: Durch die Neugestaltung des Marktplatzes werden jetzige Werkhof-Standorte verschwinden. Jetzt muss der Gemeinderat dafür eine andere Lösung finden. Unter anderem braucht es einen Ort, wo die Gemeindefahrzeuge eingestellt werden können. Das Gespräch mit den Projektgegnern will Vreni Schmidlin-Brun eher nicht suchen. Sie sei von diesen Leuten sehr enttäuscht, sagt sie gegenüber neo1. 

Gegenüber neo1 sagt Ueli Felder von den Projektgegnern, dass er und die Gruppe nicht gegen den Werkhof seien, sondern gegen das Projekt als solches. Der Gemeinderat habe es verpasst, gute Alternativen richtig zu prüfen. Deshalb hätten Sie sich auch gewehrt. Von unfair möchte Ueli Felder nichts wissen. Ob es illegal sei ein Gemeindewappen zu brauchen entziehe sich seiner Kenntnis. Sie seien zusammen über 6 Jahrzehnte Bürger der Gemeinde Entlebuch und könnten so auch das Wappen brauchen. Der Gemeinderat ist gemäss Ueli Felder nun gefordert. Der Rat muss nochmals über die Bücher und bessere Alternativen liefern. Lösungsansätze seien vorhanden, sagt Ueli Felder gegenüber neo1. Leute aus der Gruppe wären sicher auch bereit zu helfen, aber grundsätzlich sei nun der Gemeinderat gefordert. 


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