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Resports: Onlineplattform wird Ende Juli eingestellt

Eine erfolgreiche Geschichte, die nun endet: Die Renet AG als Betreiberin stellt die regionale Onlineplattform ReSports ein. 

Das Projekt habe gut gestartet und konnte schnell einige Stammvereine wie etwa den SC Langanthal, den FC Langenthal oder das LZ Oberaargau für eine Zusammenarbeit gewinnen, so Simon Zwahlen, Leiter Marketing der Renet AG auf Anfrage von neo1. Doch es sei schwierig gewesen, neue zusätzliche Vereine für die Videoplattform zu gewinnen. «Bei kleineren Vereinen ist oft das Problem, dass es keine aktiven Vereinsmitglieder gibt, die sich der Sache annehmen und helfen solche Videos zu machen. Wir haben von unserer Seite her alles versucht beizusteuern, so dass der Aufwand für den Verein so klein wie möglich bleibt, aber trotzdem ist es für Vereine immer schwierig Leute zu finden, die das Ganze in die Hand nehmen», erzählt Simon Zwahlen. Bei einer Standortbestimmung Anfang dieses Jahres wurde beschlossen, die Entwicklung zu beobachten und allenfalls Massnahem zu ergreiffen. Die Corona-Pandemie, die nicht nur den Sport, sondern auch ReSports zum Erliegen gebracht hat, habe nun dazu geführt, dass die Plattform per Ende Juli 2020 einzustellen, so Simon Zwahlen. "Die Vereine haben jetzt eher andere Prioritäten als ReSports", meint er. Mit der Einstellung des Betriebs der Videoplattform könnte vor allem für kleine Vereine etwas wegfallen. Der SC Langenthal, der bereits ein eigenes Marketingkonzept mit Videos aufbauen konnte und auch auf Social Media unterwegs ist, würde die Entscheidung von ReSports zwar bedauern, könne aber aus eigener Kraft mit Videos und Interviews weiterfahren, erklärt Geschäftsleiter Peter Zulauf. Anders sieht es für den FC Langenthal aus: "Für uns war es sehr gut, dass unsere Fans und sonst interessierte Leute Spielszenen aus den Matches von uns anschauen konnten. Das fehlt uns jetzt und selbst bringen wir das fast nicht hin", erzählt Reto Wenger, zuständig fürs Marketing des FC Langenthals. 

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