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Sarina Wälti
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Burgdorf: Das Spital hat das Schmerzzentrum vergrössert

Foto: ZVG Spital Emmental

Das Spital Emmental hat in Burgdorf das interdisziplinäre Schmerzzentrum ausgebaut. Seit April können mehr Sprechstunden für Schmerzpatienten angeboten werden. Das heisst es in einer Infobroschüre des Spitals Emmental.

Auch wenn es die Abteilung in Burgdorf schon seit 14 Jahren gibt, sei das Fachgebiet "Schmerz" immer noch ein junges Gebiet der Medizin, erklärte Bettina Kleeb, Schmerztherapeutin und neue Co-Leiterin des Schmerzzentrums. "Seit etwa 20, vielleicht 25 Jahren ist Schmerz ein eigenes Fachgebiet. Bis jetzt gab es Schmerz nicht als eigene Diagnose. Schmerz werde jetzt nicht mehr als Nebeneffekt sondern als Krankheit betrachtet, bei der es die Ursache zu finden gelte. Im Moment gäbe es eine weltweite Wandlung, die dem Schmerz eine neue Bedeutung geben will. Das Schmerzzentrum sei dafür da, dass der Patient gemeinsam mit der Ärztin herausfinden kann, wo chronische Schmerzen entstehen, die man nicht auf den ersten Blick erkennt. Laut Bettina Kleeb wissen 37% von allen Schweizerinnen und Schweizern, die unter chronischen Schmerzen leiden nicht, welche Diagnose sie haben. Genau dafür sei das Schmerzzentrum in Burgdorf da, um herauszufinden, was diese Schmerzen hervorruft. "Wenn man nicht weiss was man hat, weiss man auch nicht wogegen man kämpft", erklärt Bettina Kleeb. Zudem sei es ein Problem, dass viele Schmerzen, die man von aussen nicht erkennen kann, nicht ernst genommen würden, erzählt sie weiter. Auch gegen die Scham, die viele Personen darum entwickeln, will das Schmerzzentrum vorgehen. 


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