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Schulstart im Kanton Bern mit Präsenzunterricht

Heute startet im Kanton Bern die Schule. Trotz positiver Bilanz mit dem Fernunterricht: Der Präsenzunterricht kann nicht ersetzt werden. 

Am Freitag, 13. März verbot der Bundesrat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Präsenzunterricht auf alle Bildungsstufen. Für die BKD stand während dieser ganzen Zeit immer im Zentrum, dass sich der fehlende Präsenzunterricht nicht negativ auf den weiteren Bildungsweg der Kinder und Jugendlichen auswirken darf. Gemeinsam mit Schulleitungen, Lehrpersonen den Schulinspektoraten und den Leitenden der Erziehungsberatungsstellen hielt die BKD nach dem Lockdown Rückschau auf den Fernunterricht der Volksschule.

Diese Bilanz ist grundsätzlich positiv. Die Schulleitungen und Lehrpersonen haben grosse Anstrengungen unternommen, den Schülerinnen, Schülern und deren Eltern zweckmässige Kommunikationskanäle wie digitale Austauschplattformen oder temporäre Websites einzurichten. Hilfreich war dabei, dass die Gemeinden und die Schulen in den letzten Jahren sehr viel in die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie in die Infrastruktur und Datennetze investierten und die Digitalisierung an vielen Schulen weit fortgeschritten ist. Zeitintensiv war für die Lehrkräfte das Zusammenstellen von sinnvollen, schülergerechten Auftragspaketen. Der Fernunterricht bot aber auch die Gelegenheit, bei den Kindern Entwicklungen anzustossen, die ihre Selbstständigkeit förderten.

Der Fernunterricht hat grundsätzlich gut funktioniert. Er kann aber nicht alles leisten. Die persönlichen und sozialen Kontakte und die Pflege der Gemeinschaft kann er nicht ersetzen. Die Volksschule ist und bleibt eine Präsenzschule, der Lehrberuf ein Beziehungsberuf, der von engagierten und kompetenten Menschen ausgeführt wird.

Zu einer ähnlichen Erkenntnis kommen auch die Schulleitungen, Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler oder Lernende der Sekundarstufe II. Fernunterricht ist möglich, aber er kann den Präsenzunterricht nicht ersetzen. Es zeigte sich, dass der Fernunterricht hohe Anforderungen an die Selbstorganisation der Lernenden stellt, welche nicht alle erfüllen können. Zudem ist eine Übersicht über die Präsenz und die Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler oder der Lernenden schwieriger. Rückmeldungen aus der Wirtschaft zeigen, dass Covid-19 den Schulabgängerinnen und Schulabgängern die Lehrstellensuche erschwert und die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger Schwierigkeiten haben, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.

Für diejenigen, welche nach wie vor keine Lehrstelle gefunden haben, ist es noch nicht zu spät. Der Kanton führt Ende August in Bern und Biel eine Lehrstellenbörse durch, wo kurzfristig noch Lehrverhältnisse abgeschlossen werden können. Zudem wurde die Frist für den Abschluss der Lehrverträge auf Oktober verlängert.


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