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Wenn der Borkenkäfer hektarenweise Wald wegräumt

Nach dem Holzen sieht der Wald dann so aus.

Um solche Flächen zu holzen, braucht es grobe Maschinen.

Was angezeichnet ist, kommt weg.

Stürme, trockenes Wetter oder auch der Klimawandel machen dem Wald in der Region Mühe. Vor allem der Borkenkäfer ist eine Plage. Da gibt es im Wald dann manchmal Überraschungen. Der Waldbesitzer rechnet mit 20 bis 30 Fichten, welche weg müssten und der Förster zeichnet dann 250 Bäume zum Fällen an. Nach dem Holzen gibt das ein trauriges Bild. Aktuell ist dies zum Beispiel in Wynigen oder auch in Heimiswil der Fall.

Von weitem sieht der Wald in Heimiswil gar nicht schlimm aus. Stolze Fichten, welche gegen 40 Meter in den Himmel ragen. Bei näherem Betrachten sieht man aber, dass es ein paar dürre Bäume hat und es fällt aurf, dass der Förste praktisch alle Fichten zum Fällen markiert hat. Auch wenn es für Laien nicht zu sehen ist: Alle diese Bäume sind vom Borkenkäfer befalllen. Waldbesitzer Andreas Widmer sagt gegenüber neo1: "Wir holzen nun so schnell wie möglich und hoffen so den Käfer einzuholen. Einerseits mit dem Fällen der Bäume und andererseits mit dem noch fast wichtigeren Abschälen."

Für das Holzen verantwortlich ist Oliver Rutschi. Auch wenn für ihn Bäume fällen, auch von so grossen Flächen, tägliches Brot ist, sagt er: "Seit dem Sturm im 2018 hatten wir viele Ecken, die wir so räumen mussten. Im 2019 kam dann der Käfer, der wieder grosse Flächen zerstörte. Aber was sich hier in Heimiswil für ein Bild bietet, das habe ich weder 2018 noch 2019 in diesem Ausmass erlebt. Hektarenweise Käferholz, das weg muss."

Auch wenn es für das abgeholzte Holz ein bisschen Geld gibt, könne man davon gerade den Holzer zahlen, so Andreas Widmer. Verdienen würde er sicher nichts daran. Er hofft nun noch auf allfällige Beiträge für den Ausfall.


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