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Über die ZPP Ilfiskreisel Langnau wird abgestimmt

Nicht alle Langnauerinnen und Langnauer sind mit der Baureglements- und Zonenplanänderung ZPP "Ilfiskreisel" einverstanden. Beim Kreisel soll nämlich schon bald ein grosser Neubau entstehen, in dem unteranderem der Detailhändler Aldi einzieht. Die Befürworter sowie die Gegner haben sich gegenüber neo1 im Vorfeld zur Abstimmung geäussert.

Angst vor mehr Verkehr oder ein positiver Einfluss auf die Dorfentwicklung. Die Meinungen zur Änderung der Bauzone beim Ilfiskreisel Langnau gehen auseinander. Der grosse Gemeinderat hat der Zonenplanänderung zugestimmt. Gegner haben das Referendum ergriffen. Aus diesem Grund muss nun Ende Monat die Stimmbevölkerung darüber befinden. Die Interessensgemeinschaft IG Ilfiskreisel ist gegen das Vorhaben. "Wir kämpfen für unser schönes Dorf Langnau und wollen Mehrverkehr verhindern. Der Ilfiskreisel ist schon heute stark ausgelastet. Dies wollten wir bereits bei der Mitwirkung äussern, dort stiessen wir aber auf taube Ohren", so Bruno Widmer von der IG Ilfiskreisel. Der zuständige Gemeidnerat von Langnau, Bernhard Gerber, zeigt Verständnis für die Ängste der Gegner. "Langnau mit seinen knapp 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner an sich braucht dies definitiv nicht. Aber Langnau für eine Entwicklung als regionales Zentrum hat die Aufgabe, solche Schritte zu machen. Allfällige künftige Arbeitgeber oder Vermarkter von regionalen Produkten sollten eine Chance bekommen", so Gerber. Welche Seite die Stimmbevölkerung von Langnau mehr überzeugt, zeigt sich bei der Abstimmung am 27. September.

Aldi will auch bei Ablehnung nach Langnau kommen

Der erste Kontakt zwischen Aldi und der Gemeinde Langnau sei im Jahr 2016 passiert, erklärt der deutsche Detailhändler in einer schriftlichen Mitteilung gegenüber neo1. Zusammen mit den Verantwortlichen haben sie vor allem den Standort beim Ilfiskreisel genauer unter die Lupe genommen und dort ein konkretes Projekt vorbereitet. So war am Standort ein Geschäft mit Parkplätzen in einer Einstellhalle vorgesehen. Die Gemeinde hat dann mit der Zone mit Planungspflicht noch eine Auflage gemacht, dass im Rahmen der inneren Verdichtung auch Wohnungen und weitere Gewerbefläche entstehen muss. 
Aldi schreibt weiter, dass sie am Standort Langnau festhalten, wenn das Volk die ZPP ablehnt. Dann werden sie zwar weitere Optionen prüfen, eine Filiale beim Ilfiskreisel wäre aber weiterhin eine Option, so Aldi. Konkret wäre der Detailhändler aber nicht mehr an die Auflagen der Gemeinde, sondern nur noch an den heute geltenden Zonenplan gebunden. Es wäre dann auch ein einstöckiger Bau mit überirdischen Parkplätzen möglich. 

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