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Neue Festhalle soll Bern als Hauptstadtregion stärken

(Bild: Google-Maps)

Im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Festhalle auf dem BERNEXPO-Gelände stimmt die Stadtberner Stimmbevölkerung am 7. März über zwei Vorlagen ab. Gemeinsam mit Regierungsrat Christoph Ammann unterstrichen Stadtpräsident Alec von Graffenried und Gemeinderat Michael Aebersold heute die Bedeutung der Vorlagen für Stadt und den Kanton Bern. Das Projekt sei wirtschaftlich und kulturell von überregionaler Bedeutung. Gleichzeitig stärke sie die Stellung Berns als Hauptstadtregion.

Die BERNEXPO AG und die Messepark Bern AG planen die Realisierung einer multifunktionalen Festhalle. Am 7. März befindet die Stadtberner Stimmbevölkerung über zwei Abstimmungsvorlagen, welche dieses Vorhaben ermöglichen sollen: die Überbauungsordnung Mingerstrasse–Papiermühlestrasse und einen Investitionsbeitrag in Höhe von 15 Millionen Franken. Gemeinsam mit Regierungsrat Christoph Ammann haben sich Stadtpräsident Alec von Graffenried und Finanzdirektor Michael Aebersold heute im Rathaus Bern für eine Annahme der beiden Vorlagen und die Realisierung des Neubauprojektes ausgesprochen.

Neue Festhalle stärkt Bern als Hauptstadt

Stadtpräsident Alec von Graffenried betonte neben dem wirtschaftlichen Nutzen auch die kulturelle Bedeutung einer neuen Festhalle in Bern. In der 1948 als Provisorium erbauten Festhalle seien heute aus baulichen Gründen (Brandschutz, Technik) keine grossen Kulturanlässe mehr möglich. Mit dem modernen Neubau für bis zu 9000 Gäste sollen in Bern wieder grosse Konzerte, Musicals, Sportveranstaltungen und Fernsehübertragungen sowie Kunstausstellungen und Versammlungen stattfinden können. «Bern erhält einen Ort, wo neue gemeinsame Erlebnisse möglich werden.» Die Stadt Bern werde um eine wichtige Infrastruktur reicher und stärke damit gleichzeitig ihre Rolle als Hauptstadt, Kongressort, Messeplatz und Zentrum für Forschung und Innovation. Zudem bringe die neue Festhalle energetisch notwendige Verbesserungen.

Investieren in Zeiten der Krise

Die beiden Vorlagen kämen in einer Zeit grosser finanzieller Unsicherheiten zur Abstimmung, sagte Finanzdirektor Michael Aebersold. Die Wirtschaft und besonders die Messebranche seien in der Krise, die Stadt müsse sparen und die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie seien auf allen Staatsebenen ungewiss. «Trotzdem gibt es gute Gründe, in die Festhalle zu investieren – gerade zum jetzigen Zeitpunkt», so Aebersold. In Krisenzeiten seien Investitionen besonders wichtig. Die Beiträge von je 15 Millionen Franken von Stadt und Kanton Bern lösten Investitionen von rund 95 Millionen Franken aus. Für den Bau rechnet eine Studie von BERNEXPO mit einer Wertschöpfung in und um Bern von 77 Millionen Franken, während des Betriebs mit einer jährlichen Wertschöpfung von 30 Millionen Franken. Anliegen der Stadt, etwa in Bezug auf die Ökologie, die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen oder die Schaffung von Lehrstellen, werden vertraglich abgesichert, so Aebersold.

Ideale Voraussetzungen für starken Standort

Regierungsrat Christoph Ammann betonte im Rahmen der Medienkonferenz, dass die Stadt Bern ideale Voraussetzungen habe, um ihre Stellung als national bedeutsamer Messe- und Eventstandort weiter auszubauen. «Bern ist gut erreichbar aus allen Teilen der Schweiz und deshalb prädestiniert für Anlässe, die viel Platz benötigen – beispielsweise die Swiss Skills.» Mit traditionsreichen Anlässen wie der BEA schlage sie gleichzeitig die Brücke zwischen Stadt und Land. Die neue Festhalle sei deshalb ein Zukunftsprojekt: Sie ergänze die bestehenden Angebote in der Stadt (Kursaal, Casino) und im Kanton (Interlaken, Thun, Biel) ohne sie zu konkurrieren. Schliesslich sei aus kantonaler Optik auch die Stärkung des Kongressstandorts Bern von Bedeutung, beispielsweise für den Medizinstandort Bern, so Ammann.

Baubeginn im nächsten Jahr

Sofern die Stimmbevölkerung die beiden Abstimmungsvorlagen gutheisst, können die Bauarbeiten gemäss dem jetzigen Zeitplan nach der BEA-Frühlingsausstellung 2022 beginnen. Mit der Eröffnung der neuen Festhalle ist rund zwei Jahre später zu rechnen. (pd)


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