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In Lyssach sorgt die Ortsplanung für Zündstoff

Um das Stück Land in der Mitte dreht sich der Zwist in Lyssach. (Bild: GoogleMaps)

Soll eine Gemeinde, um Bauland zu gewinnen, Landwirtschaftsland umzonen und sich so wieder mehr Möglichkeiten geben, um zu Wachsen und Platz zu schaffen für neue Einwohner? Diese Frage muss die Lyssacher Stimmbevölkerung am 13. Juni beantworten.

Konkret will die Gemeinde eine eigene Landparzelle von Landwirtschaftsland in Bauland umzonen. Die Parzelle befindet sich an der Hubelsgasse zwischen einem Quartier und einem Landwirtschaftsbetrieb. Für Jürg Moser ein No-Go. "Zur Zeit ist ein Pächter dort in Pacht, welcher das Weideland verlieren würde. Das ist ein Grund. Dazu wird einer der Landwirte mit Entschädigung abgegolten und hat einen Nutzen und der andere Landwirt verliert einfach wichtiges Weideland."

Dazu sei es fraglich, ob Lyssach das Bauland überhaupt brauche und ob es sich finanziell rechne. Jürg Moser hat darum in Lyssach im Dorf mit Flugblätter gegen das Vorhaben der Gemeinde Stimmung gemacht. Das sei keine Art und Weise, enerviert sich Gemeindepräsident Andreas Eggimann. Auch, weil auf dem Flugblatt von einem Landkauf die Rede sei. "Wir kaufen kein Land. Das Land gehört uns schon. Wir tauschen nur Zonen. Zwei Eigentümer werde dafür entschädigt, weil sie auf ihre Zonen verzichten. Für den Landwirt, welcher das Land verliert, hat die Gemeinde aktuell noch keine Lösung. Es wird aber diskutiert und nach Lösungen gesucht. Über diese Lösungen wurde der Landwirt aber noch nicht informiert, da noch nichts spruchreif ist."

Lyssach habe im Moment kein Entwicklungspotenzial mehr für Wohnungen. Es sei auch einen Investition in die Zukunft. so Andreas Eggimann. "Ich sehe grosse Chancen, dass diese Wohnungen, die allenfalls entstehen, auch gefüllt werden können.


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