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Herzogenbuchsee: Neues Feuerwehrmagazin hat Gegner

Hier soll das Projekt Neubau Feuerwehrmagazin realisiert werden (Bild: Google Maps)

In Herzogenbuchsee stehen mehrere Geschäfte zur Abstimmung am 13. Juni. Eines davon ist die Abstimmung über die Umzonung einer Parzelle, damit da dann das neue Feuerwehrmagazin gebaut werden kann. Das Besondere: Bei diesen Plänen sind noch Einsprachen offen.

Damit das neue Feuerwehrmagazin der Feuerwehr Buchsi-Oenz gebaut werden kann, muss die Gemeinde Herzogenbuchsee in eine Zone für öffentliche Nutzung umzonen. Der Neubau der Feuerwehr soll im "Chappelifeld" hin kommen, Ortsausgang Richtun Langenthal. Wenn die Stimmbevölkerung von Herzogenbuchsee am 13. Juni der Umzonung zustimmt, hat die Gemeinde auch die rechtliche Grundlage, damit die Gemeinde, der Feuerwehrverband und die umliegenden Gemeinden das Magazin bauen dürfen. 

Es sind noch Einsprachen offen
Das Problem dabei: Das Land gehört im Moment noch zwei Privat Personen. Eine davon, Milan Leu, will sein Land nicht verkaufen. Er sei nie einverstanden gewesen damit, dass dort ein Bau der Feuerwehr hinkommen soll, sagt er in Interview mit neo1. "Für mich ist es unbegreifflich, wie eine Behörde oder ein Feuerwehrverband ohne Zustimmung des Gurndeigentümers über Land verfügen will", so Milan Leu. Weiter kritisiert Milan Leu, dass andere Möglichkeiten, die Herzogenbuchsee gehabt hätte, um den Neubau hinzustellen, nicht weiterverfolgt wurden. Man habe auch ohne sein Einverständnis am Standort "Chappelifeld" festgehalten.

Chappelifeld sei der beste Standort
Für den Standort des neuen Magazins habe der Feuerwehrverband Punkte wie die Erreichbarkeit für Feuerwehrleute und das Ausrücken miteinbeziehen müssen. Und da habe das "Chappelifeld" am besten abgeschnitten, sagt Fritz Steffen, Präsident des Feuerwehrverbands Herzogenbuchsee und umliegende Gemeinden. "Alle Analysen, die wir über die letzen 10 Jahre rückwirkend und auch voraussschauen gemacht haben, haben von acht möglichen Standorten ergeben, das das Chappelifeld am besten abschneidet und alle Punkte erfüllt", sagt er im Interview mit neo1. Dazu komme, dass das Stück Land für das Feuerwehrmagazin in eine Zone für öffentliche Nutzung umgewandelt werden muss. Auch dort erfülle der Standort die entsprechenden Voraussetzungen vom Amt für Gemeinden und Raumordnung. Die Meinung von Milan Leu bleibt aber: "Es geht um den Grundsatz: Darf eine Behörde oder ein Feuerwehrverband einem Privaten einfach Grundeigentum wegnehmen, ohne dessen Zustimmung? Unser Rechtssytem muss das verbieten. Diese Abstimmung hat Signalwirkung, vielleicht auch für andere Vorhaben, die eine Gemeinde zukünftig durchsetzen will."

Nimmt die Stimmbevölkerung von Herzogenbuchsee die Umzonung an, dann könnten die beiden jetzigen Landbesitzer vom Feuerwehrverband enteignet werden. Der Verband hoffe aber noch darauf, dass sie sich mit dem Grundstückbesitzer Milan Leu einigen können, sagt Fritz Steffen.
 


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