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Neue Kantonsstrasse durch das Ränggloch?

K 4 Abschnitt Ränggloch Neu- und Ausbau (Quelle: Kanton Luzern)

Am 26. September 2021 stimmt das Luzerner Stimmvolk über den Sonderkredit in der Höhe von 53 Millionen Franken für den Ausbau der Kantonsstrasse durch das Ränggloch ab, welche Kriens mit Malters und Littau verbindet. Die Strasse ist zu schmal, in einem schlechten Zustand und stark von Erdrutschen und Steinschlag bedroht. Das Kantonsstrassenprojekt beinhaltet die Sanierung und den Ausbau der Strasse sowie den Bau einer durchgehenden Radverkehrsanlage.

Die stark befahrene Kantonsstrasse durch das Ränggloch soll von sechs auf sieben Meter verbreitert werden. Zusätzlich ist eine 160 Meter lange Brücke am nördlichen Steilhang entlang, wo es immer wieder Steinschläge und Erdrutsche gibt, geplant. Ausserdem soll es einen durchgehenden Fahrrad- und Fussweg entlang der Strasse geben und die Kreuzung Horüti in Littau einem Kreisel weichen. Das Projekt kostet 53 Millionen Franken.

Für die Realisierung des Projektes ist nur während einer 18-monatigen Totalsperrung der Strasse möglich. Es gehe wegen der nötigen grossen Baumaschinen gar nicht anders, schreibt der Regierungsrat in seiner Abstimmungsbotschaft. Dies hätte zur Folge, dass deutlich mehr Verkehr durch Luzern fahren würde. Deshalb plant der Kanton Luzern diverse Massnahmen, wie zum Beispiel provisorische separate Busspuren oder Verkehrsdosierungen.

In der Luzerner Politik gibt es trotz dem Mehrverkehr und der langen und komplizierten Baustelle kaum Gegenstimmen. Alle Fraktionen sind für den Sanierungskredit, die Vorlage wurde im Kantonsrat mit 109 zu zwei Stimmen angenommen. Es gibt aber kritische Stimmen. Ratsmitglieder aus Kriens machen sich Sorgen, dass der Verkehr durch die Stadt stark zunehmen könnte. Sie forderten deshalb eine Analyse der Verkehrsentwicklung, so dass das Ränggloch nicht zu einem Nadelöhr wird. Ausserdem soll der Kanton dafür sorgen, dass es einen Direktbus zwischen Malters, Littau und Kriens gibt.
Der Verkehrsverbund Luzern hat die Forderungen in die Planung aufgenommen und der Regierungsrat sagt, er nehme die Anliegen auf.

Ob der Kredit über 53 Millionen Franken für die Strassensanierung wirklich unbestritten ist, zeigt sich am 26. September. Es ist die einzige kantonale Abstimmungsvorlage im Kanton Luzern.


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