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Verein gegen Umfahrung Aarwangen gegründet

Der Vorstand beim Pflanzen der Linde, v.l.n.r. Kurt Eichenberger (WWF Bern), Samuel Jenzer Eva Fuhrimann, Thomas Aeschlimann, Fredy Lindegger (VCS Bern) © Verein Natur statt Beton / Stephan Rappo

 

In Bützberg wurde ein Verein gegründet, der sich gegen der Bau der geplanten Umfahrungsstrasse Aarwangen einsetzt. Er pflanzte mitten im künftigen Stassenverlauf eine Linde. 

Der neu gewählte Vorstand, bestehend aus Landwirt:innen und Anwohner:innen aus Aarwangen und Bützberg, sowie Vertretern verschiedener Umweltverbände, pflanzte mitten im geplanten Strassenverlauf eine vier Meter hohe Linde. Die Linde ist seit jeher das Symbol der Grundbesitzer und Viehzüchter. Und sie ist auch ein Symbol der Hoffnung im ökologischen Sinne. Bleibt sie stehen, wird dank ihr auch ein Smaragd-Naturschutzgebiet gerettet. «Diese Linde soll später einmal unsere Enkelkinder als Mahnmal daran erinnern, welch unsinnigen Strassenpläne der Kanton Bern im Jahr 2021 noch ausführen wollte», sagte Samuel Jenzer, Co-Präsident des neuen Vereins und betroffener Landwirt.

Nach der Pflanzung der Linde durch den neu geformten Vorstand formierten sich die 200 Sympathisant:innen zu einer eindrücklichen Menschenschlange entlang dem künftigen Strassenverlauf. Jede:r Besucher:in erhielt eine getopfte Linde oder Linden-Samen, um den Protest im eigenen Garten oder auf dem Balkon sichtbar zu machen und so in die ganze Region weiterzutragen. «Wir sind beeindruckt ob der Solidarität der Bewohner, die heute eindrücklich zeigten, dass die geplante Strasse nicht zum Ziel führen wird», sagte Eva Fuhrimann, zweite Co-Präsidentin des Vereins und Vertreterin der Anwohner:innen. (Text: Medienmitteilung/neo1)

 


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