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Bundesrat will Impfoffensive starten

Der Bundesrat will nicht mehr in Corona-Tests, sondern in eine Impf-Offensive investieren. Ab dem 11. Oktober werden daher die Corona-Tests nur noch für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre und Erstgeimpfte kostenlos sein. Das kündigte der Bundesrat am Freitag an.

Der Bundesrat will das bislang in die Tests investierte Geld künftig lieber in Massnahmen investieren, die das Ende der Pandemie herbeiführen können - also in Impfungen. In der Schweiz seien immer noch zwei Millionen Menschen nicht immun gegen das Virus, sagte Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien in Bern.

Die 150 Millionen Franken, die der Bundesrat für die Offensive aufwenden will, seien für den "Schlussspurt" eine sehr gute Investition, sagte Berset. Insbesondere in Anbetracht der 50 Millionen Franken, die der Bund wöchentlich für Tests ausgebe. Denn "Tests machen nicht immun".

Mit der Offensive sollen Unentschlossene während mehrerer Wochen informiert und zu einem individuellen und möglichst einem positiven Impfentscheid bewegt werden.

Positive Reaktionen

Obwohl der Bundesrat bei diesem Schritt nur teilweise ihren Anregungen gefolgt ist, sind die kantonalen Gesundheitsdirektoren zufrieden mit den Entscheiden. Für sie ist klar: Impfen ist nachhaltiger, billiger und einfacher als Testen. Auch die Bevölkerungsmehrheit teile die Meinung, dass die Allgemeinheit nicht für Testkosten Ungeimpfter aufkommen müsse.

FDP und die Mitte-Partei begrüssten den Bundesratsentscheid, die Grünen beurteilten ihn als wenig vorausschauend. Gastrosuisse befürchtet weitere Einbussen für die Branche. Die meisten Parteien und Verbände hatten sich im Vorfeld für eine Verlängerung der kostenlosen Corona-Tests ausgesprochen.

Neuer Impfstoff ab nächster Woche

Ab Ende kommender Woche ist in einigen Kantonen der Vektorimpfstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson verfügbar. Vorrang haben Allergikerinnen und Allergiker.

Die Kantone Zürich, Aargau, Jura, Solothurn, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und Wallis starten Ende kommender Woche oder in der ersten Oktoberhälfte mit der Verabreichung des Vektorimpfstoffs. Gemäss dem Heilmittelinstitut Swissmedic ist der Impfstoff ab Mitte kommender Woche verfügbar.

Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) wurden am Freitag für die Schweiz und Liechtenstein für die vergangenen 24 Stunden 1211 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet. Zudem registrierte das BAG vier neue Todesfälle und 31 Spitaleintritte. Am Freitag vor einer Woche waren es 1502 neue Coronavirus-Ansteckungen sowie 15 neue Todesfälle und 59 Spitaleinweisungen gewesen.


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