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Keramik zog Martina Zurbrügg vom Oberland ins Emmental

Mit den Händen gestalten und kreativ sein gefällt Martina Zurbrügg aus Trubschachen. Am Abend zu sehen, was sie erreicht habe, befriedige sie viel mehr, als am Computer zu sitzen. Die 33-jährige ist gelernte Keramikmalerin und hat schon mit Mitte 20 die Aebi Töpferei in Trubschachen übernommen.

Aufgewachsen ist Martina Zurbrügg im Berner Oberland. Durch ihre Lehrstelle in Trubschachen kam sie ins Emmental und fühlt sich hier mittlerweile sehr wohl. Früher sei sie sehr scheu gewesen. Das habe sich aber während der letzten Jahre geändert, erzählt Martina im Interview mit neo1. Heute erzählt sie sehr gerne von sich und ihrem Leben, wie auch von ihrer Leidenschaft "Keramik".

Das Malen auf rohen Tonobjekten sei in etwa so, wie das Bemalen eines rohen Ostereis. Es brauche Fingespitzengefühl und Zeit. Bis aus einem Klumpen Ton ein fertiges Werk, beispielsweise ein Krug wird, daure es schnell mal zwei Wochen. Ton braucht Trockenzeit und wird zwei Mal für 24 Stunden im rund 1000 Grad heissen Ofen gebrannt.

"Es klingt vielleicht etwas brutal, aber wir machen aus einem Stück Dreck etwas Schönes.", meint Martina Zurbrügg. Zudem sei es sehr faszinierend, dass man auch nach Jahrhunderten alte Keramikwerke findet. Archäologen fänden bei Grabungen häufig als erstes Keramikstücke und die Muster darauf seien noch zu erkennen. Das fasziniert Martina Zurbrügg. 

Schon mit 24 Jahren übernahm die junge Frau das über 100-jährige Traditionswerk Aebi Töpferei in Trubschachen. Sie war froh um die Unterstützung ihrer Familie, bereut es aber überhaupt nicht, in jungen Jahren einen so grossen Schritt gewagt zu haben. "Ich bin Vollblut-Kreamikmalerin. Manchmal bin ich fast 200% im Betrieb tätig." Reich werden könne sie mit ihrem Beruf zwar nicht, aber es sei ihr viel wichtiger, jeden Morgen mit einem Lachen aus dem Haus zu gehen. Sie gehe gerne arbeiten, erzählt Martina Zurbrügg.

Arbeitsplatz zum Keramik Bemalen

Töpferei Arbeitsplatz

Keramik Werke aus der Aebi Töpferei in Trubschachen

Martina Zurbrügg bei der Arbeit als Keramik Malerin

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