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Geschwollene und gerötete Gelenke, die meist am Morgen aus dem Nichts auftauchen, sind häufig die ersten Symptome bei einer Gichterkrankung. Diese Unterart der Arthritis tritt immer häufiger auf und deshalb wollen wir diese Woche mehr darüber erfahren.

Dr. Daniel Aeberli, Leiter der Poliklinik der Rheumatologie und Immunologie des Inselspitals in Bern erklärt uns diese Woche die Gichterkrankung. 
Ungesundes Essen und Alkohol können eine Gichterkrankung fördern, meistens wird sie aber über Generationen hinweg vererbt. Gicht tritt meist in akuten Schüben auf und so erwachen Patientinnen und Patienten oftmals morgens mit einem geschwollenen Gelenk. 

Normalerweise kann unser Köper die Gichtablagerungen, welche natürlich durch unsere Harnsäure entstehen, gut wieder abbauen. Wenn der Körper dies nicht mehr macht, kristallisieren sich diese Gichtablagerungen und sammeln sich an einem Gelenk. Dort entsteht dann die Geschwulst und die Rötung. Meist sind Fuss- Zehen und Fingergelenke betroffen. Es kann aber auch Ablagerungen am Sprunggelenk geben. 

Mit typischen Symptomen hat auch Ernst Niederhauser aus Trubschachen erfahren, dass er Gicht vererbt bekommen hat. «Als ich am Morgen mit Schmerzen bei den Zehen aufgewacht bin, habe ich mir noch nicht viel dabei gedacht. Erst als das Gelenk des grossen Zeh’s stark schmerzte bin ich dann zum Arzt», so Ernst Niederhauser im Gespräch mit neo1.

An Poly-Arthritis, einer Form von Gicht, leidet Ernst Aegerter aus Schangnau. Seit über 10 Jahren hat er diverse Behandlungsformen und Medikamente ausprobiert, bis eines die Beschwerden fast ganz gelindert hat. «Heute schränkt mich meine Krankheit kaum noch im Alltag ein. Bei der Arbeit denke ich eigentlich nie daran», erzählt Ernst Aegerter.
 

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