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Drohende Abwanderung: Deligno AG vor dem Auszug aus Zollbrück?

Für Zollbrück und die umliegende Region könnte eine wirtschaftliche Katastrophe bevorstehen. Nach Recherchen von neo1 plant die Holzverarbeiterfirma Deligno AG, das Emmental zu verlassen und ihren Standort in einen anderen Kanton zu verlegen. Das könnte nicht nur Dutzende Arbeitsplätze gefährden, sondern auch die Holzabnahme für die lokalen Landwirte drastisch erschweren.

"Das Holz muss auf 10 Prozent Restfeuchtigkeit getrocknet werden vor dem Bearbeiten. Dies geschieht in Trocknungs-Anlagen, die man mit einer grossen Garage vergleichen könne. Die Anlagen sind aber alt und entsprechen nicht mehr den ökologischen und ökonomischen Ansprüchen. Bevor man aber die alten abstellen kann, müssen neue gebaut werden," erklärt Monika Walser, die Geschäftsführerin der Deligno AG, gegenüber neo1.

Obwohl die Baugenehmigung für das Modernisierungsprojekt bereits vorliegt, verzögern Einsprachen die dringend benötigten Bauarbeiten. "Das Projekt steht auf der Kippe und damit auch der Standort Zollbrück," warnt Walser. Die einsprechende Partei,  wünsche sich anstelle der Sägerei ein Naherholungsgebiet auf dem Firmengelände der Deligno. "Wir könnten machen, was wir wollen. Sie wollen uns nicht," betont Walser weiter.

Angesichts dieser Blockade treibt Deligno die Pläne für einen Standortwechsel voran. "Wohin es gehen wird, möchte ich noch nicht sagen. Fakt ist: Sicher raus aus dem Kanton Bern," so Walser abschliessend.

 Es bleibt abzuwarten, ob die Parteien eine Lösung finden, oder ob Zollbrück bald auf eine seiner zentralen Firmen verzichten muss.

Auf Anfrage von neo1 konnte die Gemeinde noch keine Informationen geben. Am Donnerstag 25.07.24 ist eine Sitzung geplant, bei welcher der Bauverwalter neue Informationen gibt.

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